Pressespiegel

Reiser: „Gesellschaft vor Gewalt schützen“

Ortsverband Mainburg


Eine sehr große Anzahl von Besuchern konnte Hausherr Stadt- und Kreisrat Eduard Brücklmaier auch im Namen von Ortsteilkandidat Maximilian Weiherer im Gasthaus Brücklmaier in Meilenhofen begrüßen. Nachdem weitere Stühle herbeigeschafft wurden begann Brücklmaier den Bericht aus seiner Kreistagstätigkeit. Als Mitglied des Personal- und Sportausschusses verwies der Kreisrat auf die immer größeren Aufgaben im Jugendhilfebereich.“ Die gesellschaftlichen Veränderungen werden auch künftig diese Ausgabenposition steigen lassen“, so der Kreisrat. Über die Kreisumlage finanziert die Stadt Mainburg diese Pflichtaufgabe mit, so Brücklmaier und streifte kurz auf das Thema Stadtfinanzen. „Die unsachgemäßen Äußerungen des Freien Wähler Bürgermeisterkandidaten Bernd Friebe zu den Finanzen der Stadt bezeichnete Brücklmaier als nicht angemessen. Er attestierte dem Kulturreferent eine bestimmte Naivität im kommunalen Finanzwesen. „Die Wahrheit über die Mainburger Finanzen“ aus dem Munde Friebes zu hören, empfindet Brücklmaier provozierend. „Der Stadtratskollege versteht einfach das Zahlenwerk nicht“, stellte Brücklmaier fest.

Bürgermeister Reiser ging ebenfalls kurz auf die aktuelle Finanzsituation ein. Erfreulicherweise kann für das vergangene Haushaltsjahr 2013 ein Betrag von weit über 3 Millionen vom Verwaltungshaushalt in den Vermögenshaushalt übertragen werden, so Reiser. „Ich wiederhole mein Angebot an den Freien Wähler Bürgermeistermitbewerber sich beim Stadtkämmerer zu informieren“, empfiehlt Reiser und widmete sich im Hauptthema über Möglichkeiten staatlicher wie ehrenamtlicher Jugendhilfe und Jugendarbeit. Mit der Festanstellung des „Streetworkers“ wurde bereits am Anfang meiner Amtszeit ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung unternommen, so Reiser. Ebenfalls hat sich die Stadt an dem JaS-Projekt (Jugendsozialarbeit) an der Grund- und Mittelschule finanziell beteiligt. Es müssen viele Fragen erörtert werden, wie wir z.B. Jugendliche mit Tendenz zur Gewalttätigkeit oder Kriminalität frühzeitig erkennen. Wie können Schulen und andere staatliche Bildungseinrichtungen dem entgegenwirken und welche Maßnahmen können dagegen ergriffen werden? Wie kann Vandalismus unterbunden werden? Welche Folgen hat ein mittlerweile unüberschaubares Internet auf unsere Kinder? Nur zusammen und durch den Einsatz von engagierten Jugendbetreuern in den Vereinen, von Schul- und Elternbeiräten sowie Schülervertreter, Lehrer, Sozialarbeiter, Polizei und Justiz und vor allem interessierte Bürger kann dieses gesellschaftliche Problem angegangen werden, so Reiser. Vor Ort arbeiten wir mit allen Beteiligten sehr gut zusammen. „Die Stadtverwaltung, vor allem das Ordnungsamt ist mit der Polizei sehr eng verbunden“, so der Bürgermeister. „Es gilt die Gesellschaft vor Gewalt zu schützen“, stellt der Bürgermeister in den Raum. Der Jugendtreff ist eine sehr wichtige präventive Einrichtung. Die Fläche am ehemaligen RMM-Gelände ist für eine Skaterbahn bereits vorbereitet. Die Nutzungsänderung der „Brandhalle“ für das neue Domizil des Jugendtreffs ist in Vorbereitung, so Reiser und beendete seine Ausführungen.

Bei den anschließenden Diskussionen an den Tischen ist für Stadtrat Michael Lechner, Kfz-Mechanikermeister, SLU Fraktionschef Albert Limmer Elektromeister, Ortssprecher Georg Kolmeder Estrichlegermeister der Abschluss einer Ausbildung der beste Garant gegen Jugendkriminalität. Stadtratskandidatin und gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte Monika Raith konnte dies nur bestätigen und verwies auf Zahlen und Fakten.

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